Orthopädie & Handtherapie

Gezielte Therapie für Handfunktion, Belastbarkeit und Alltag

Eine Person erhält Handtherapie von einem Therapeuten mit einem speziellen Werkzeug.

15+

Therapiezentren
im Allgäu & Oberbayern

10+

nach § 20 SGB V zertifizierte
Gesundheitsprogramme

10.000+

zufriedene
Patienten

500+

Therapeuten & Experten
für Ihre Gesundheit

Die Ergotherapie in der Orthopädie und Handtherapie richtet sich an Menschen mit Einschränkungen der Hand-, Arm- oder Schulterfunktion. Im Mittelpunkt steht, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Belastbarkeit gezielt zu verbessern, um alltägliche Aktivitäten wieder selbstständig ausführen zu können. Wichtig ist nicht nur die einzelne Bewegung im Fokus, sondern immer die funktionelle Nutzung im Alltag, im Beruf oder in der Freizeit.

Die ergotherapeutische Behandlung basiert auf einer ausführlichen Befunderhebung und wird individuell an das jeweilige Beschwerdebild angepasst. Sie kommt sowohl bei akuten Verletzungen als auch bei chronischen orthopädischen Erkrankungen oder nach operativen Eingriffen zum Einsatz. Je nach Bedarf werden therapeutische Übungen, funktionelles Training sowie handtherapeutische Techniken miteinander kombiniert, um die Hand- und Armfunktion nachhaltig zu verbessern.

In der Handtherapie wird gezielt geübt, wie sich die betroffene Hand oder der Arm wieder sicherer in alltäglichen Tätigkeiten einsetzen lässt. Je nach Einschränkung können Greifen, Halten, Öffnen, Schreiben, Ankleiden, Arbeiten mit Werkzeugen oder andere konkrete Handlungen im Mittelpunkt stehen.
Welche Aufgaben sinnvoll sind, richtet sich nach dem Befund und danach, wo die Einschränkung im Alltag tatsächlich spürbar wird. Dabei können Bewegungsübungen, Belastungsaufbau, Hilfsmittel und angepasste Strategien miteinander verbunden werden.

Das Ziel ist nicht eine abstrakte Übungsleistung, sondern eine möglichst gute Übertragung der vorhandenen Handfunktion auf persönliche, berufliche und häusliche Anforderungen.

Nach Frakturen oder Sehnenverletzungen richtet sich die handtherapeutische Nachbehandlung nach der verletzten Struktur, dem Heilungsverlauf und den ärztlichen beziehungsweise operativen Vorgaben. Im Mittelpunkt stehen ein kontrollierter Belastungsaufbau, die Förderung von Beweglichkeit und Funktion sowie die schrittweise Rückkehr zu alltagsrelevanten Handlungen.

Je nach Situation können Mobilisation, funktionelle Übungen, Narben- und Schwellungsmanagement sowie individuell angepasste Schienen Bestandteil der Behandlung sein. Gerade nach Sehnenverletzungen ist die Dosierung der Belastung entscheidend und wird an die jeweilige Heilungsphase angepasst.
Wie lange die Behandlung dauert, lässt sich deshalb nicht pauschal festlegen. Entscheidend sind Befund, Heilungsverlauf und die Anforderungen, die Hand oder Arm im Alltag und Beruf wieder erfüllen sollen.

Wenn Veränderungen oder Entzündungen an Hand- und Fingergelenken Greifen, Halten oder feinmotorische Tätigkeiten erschweren, kann Handtherapie alltagsbezogene Strategien vermitteln. Dazu gehören je nach Befund gelenkschonende Bewegungsmuster, funktionelle Übungen und der Einsatz geeigneter Hilfsmittel.

Bei akuten entzündlichen Beschwerden und in ruhigeren Phasen können unterschiedliche Schwerpunkte sinnvoll sein. Die Therapie orientiert sich deshalb an der aktuellen Belastbarkeit und an den Tätigkeiten, die im persönlichen oder beruflichen Alltag besonders wichtig sind. Ziel ist, vorhandene Funktionen möglichst gut zu nutzen und unnötige Belastungen der betroffenen Gelenke zu reduzieren.

Handtherapie ist ein spezialisierter Bereich der Ergotherapie, der sich auf Funktionen von Hand, Handgelenk, Unterarm und – je nach Befund – des gesamten Arms konzentriert. Sie kann beispielsweise nach Verletzungen, Operationen oder bei Erkrankungen eingesetzt werden, wenn Beweglichkeit, Kraft, Sensibilität oder feinmotorische Fähigkeiten eingeschränkt sind.

Die Behandlung verbindet funktionelle Übungen mit handtherapeutischen Techniken und kann bei Bedarf durch individuell angepasste Schienen oder Hilfsmittel ergänzt werden. Welche Maßnahmen eingesetzt werden, richtet sich nach Befund, Heilungsphase und den konkreten Anforderungen im Alltag oder Beruf. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Handlungen wieder sicherer und verlässlicher möglich werden sollen – vom Greifen und Schreiben bis zu berufsspezifischen Tätigkeiten.

Wenn eine Verletzung oder Erkrankung der Hand die berufliche Tätigkeit beeinträchtigt, können im Rahmen der Ergotherapie arbeitsbezogene Anforderungen gezielt aufgegriffen werden. Dabei wird betrachtet, welche Greifformen, Kraftanforderungen, feinmotorischen Tätigkeiten oder wiederkehrenden Bewegungen am Arbeitsplatz tatsächlich benötigt werden.

Übungen und Belastungen werden schrittweise an diese Anforderungen angepasst. Ergonomische Strategien und geeignete Hilfsmittel können ergänzen. Ziel ist ein nachvollziehbarer Belastungsaufbau, der sich an der individuellen Situation und den beruflichen Anforderungen orientiert.

Motorisches Training in der Handtherapie konzentriert sich auf Bewegungsqualität, Kraftdosierung, Koordination und Geschicklichkeit von Hand und Arm. Je nach Befund werden beispielsweise Greifen, Loslassen, Drehen, feinmotorische Bewegungen oder die Koordination mehrerer Gelenke geübt.
Die Übungen werden funktionell aufgebaut und an konkrete Anforderungen angepasst. Dabei geht es nicht nur um einzelne Bewegungen, sondern darum, die Hand in alltäglichen oder beruflichen Situationen möglichst sicher einsetzen zu können. Welche Intensität und welche Bewegungen geeignet sind, richtet sich nach Heilungsverlauf, Belastbarkeit und Therapieziel.

Individuell angepasste Schienen können in der Handtherapie unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Sie können Strukturen schützen, Gelenke positionieren, bestimmte Bewegungen begrenzen oder – je nach Konstruktion – eine kontrollierte Bewegung unterstützen. Welche Schiene sinnvoll ist, hängt von Diagnose, Heilungsphase und ärztlichen beziehungsweise therapeutischen Vorgaben ab.

Die Schiene wird an Hand oder Arm angepasst und im Verlauf kontrolliert. Dabei ist wichtig, dass Passform, Tragezeit und Funktion regelmäßig überprüft werden, insbesondere wenn sich Schwellung, Beweglichkeit oder Belastbarkeit verändern. Die Schienenversorgung ist deshalb kein starres Hilfsmittel, sondern Teil eines abgestimmten handtherapeutischen Behandlungskonzepts.

Graues Logo von f+p, bestehend aus den Buchstaben f und p in einer modernen Schriftart.
Junge Frau, die ein Anmeldeformular auf einem Clipboard ausfüllt, während sie sitzt.
Terminvorbereitung

Wir möchten, dass Sie sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen. Um Ihnen den Einstieg so einfach wie möglich zu machen, haben wir hier alle wichtigen Informationen für Sie zusammengestellt. Sie erfahren, wie Sie einen Termin vereinbaren, was Sie mitbringen sollten und wie Ihre Behandlung bei uns abläuft. Unser Ziel ist es, dass Sie sich voll und ganz auf Ihre Therapie konzentrieren können – ohne offene Fragen oder Unsicherheiten.

Wie bereite ich mich auf die Therapie vor?2025-06-12T10:46:34+02:00

Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, bitten wir Sie:
– Tragen Sie bequeme Kleidung, die Bewegungsfreiheit ermöglicht.
– Bringen Sie ein Handtuch mit, das während der Behandlung genutzt werden kann.
– Tragen Sie bei den Trainingseinheiten saubere Sportschuhe (z.B. bei KGG/TRENA).
– Trinkflasche (nicht aus Glas), Wasserspender sind nicht an allen Standorten verfügbar
– Frisch geduscht und saubere Kleidungsorgen für ein angenehmes Miteinander.

1. Anamnese – Ihr erster Termin2025-04-29T09:18:26+02:00

Ihr erster Termin beginnt mit einer detaillierten Anamnese. Dabei erfassen wir Ihre Beschwerden, bisherigen Diagnosen und möglichen Vorerkrankungen. Uns ist es wichtig, nicht nur die akuten Probleme zu betrachten, sondern auch deren mögliche Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen. Gemeinsam besprechen wir Ihre individuellen Therapieziele.

Patientenaufnahmebogen – Bitte vor dem ersten Termin ausfüllen2025-06-03T15:53:22+02:00
Wie vereinbare ich einen Termin?2025-04-29T09:21:36+02:00

Wir möchten es Ihnen so einfach wie möglich machen, einen passenden Termin zu finden. Sie können Ihre Termine bequem telefonisch oder über unser Online-Terminbuchungstool anfragen. Unser Ziel ist es, eine feste Terminserie mit einem Therapeuten zu buchen, um eine kontinuierliche Betreuung sicherzustellen. Sollte es jedoch aufgrund von Krankheit oder anderen unvorhersehbaren Umständen zu einem Wechsel kommen, ist das kein Grund zur Sorge: Dank unserer digitalen Dokumentation sind alle relevanten Informationen jederzeit verfügbar.

Was ist, wenn ich Schmerzen habe?2025-04-29T09:19:39+02:00

Schmerzen sind oft ein Zeichen dafür, dass der Körper auf die Therapie reagiert. Leichte Beschwerden nach der Behandlung sind normal, jedoch sollte der Schmerz nicht anhaltend oder übermäßig stark sein. Falls Sie sich unsicher fühlen, sprechen Sie Ihren Therapeuten direkt an.

2. Befunderhebung & Behandlung2025-04-29T09:18:24+02:00

Damit wir gezielt behandeln können, führen wir spezifische Bewegungsprüfungen und Tests durch. Diese helfen uns, Funktionsstörungen zu erkennen und den bestmöglichen Behandlungsplan für Sie zu entwickeln. Ihre Therapie besteht je nach Verordnung und Zielsetzung aus aktiven Übungen, manuellen Techniken oder gerätegestütztem Training. Ihr Fortschritt wird dabei kontinuierlich überprüft und der Behandlungsplan entsprechend angepasst.

Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?2025-04-29T09:21:39+02:00

Wir wissen, dass manchmal etwas dazwischenkommen kann. Falls Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie, diesen mindestens 24 Stunden vorher abzusagen. So können wir den Termin neu vergeben und anderen Patienten eine Behandlung ermöglichen. Nicht rechtzeitig abgesagte Termine müssen wir leider in Höhe des geplanten Behandlungstermins berechnen.

Kann ich eine Begleitperson mitbringen?2025-04-29T09:19:48+02:00

Ja, wenn Sie sich beim ersten Termin wohler fühlen, können Sie eine Begleitperson mitbringen. Aus Platzgründen bitten wir jedoch darum, dies nur bei Bedarf zu tun.

3. Digitale Dokumentation – Qualität durch moderne Technologie2025-06-12T10:47:46+02:00

Wir setzen auf eine spezialisierte Software namens Phybe, die es uns ermöglicht, Ihre Behandlungen effizient zu dokumentieren. Das bedeutet für Sie:
Jeder Therapiefortschritt wird genau festgehalten und analysiert. Damit sind auch bei einem Wechsel des Therapeuten alle relevanten Informationen verfügbar. Ohne dass Sie sich wiederholt erklären müssen. So sorgen wir für eine kontinuierliche Optimierung Ihrer Therapie, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Wichtige Unterlagen für Ihren ersten Termin2025-06-26T14:58:17+02:00

– Gültige Verordnung bzw. Rezept
– Gesundheitskarte
– relevante Arztberichte

Hinweis zur Rezeptgültigkeit:
Der erste Termin eines ausgestellten Rezeptes muss bereits innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellungsdatum stattgefunden haben. Bei einem dringlichem Behandlungsbedarf beträgt die Rezeptgültigkeit 14 Tage, bei einem Entlass-Management nur 7 Tage.

Wie lange dauert eine Behandlungseinheit?2025-07-07T10:46:23+02:00

Die Standard-Behandlungszeit beträgt in der Physiotherapie 20 Minuten pro Einheit, in der Ergotherapie 30 Minuten pro Einheit. Es gibt jedoch spezielle Verordnungen für längere Behandlungszeiten, die Ihr Arzt individuell festlegt.

Rezeptgebühren & wichtige Informationen2025-06-12T10:49:00+02:00

– Alle Rezepte sind gebührenpflichtig, sofern keine Befreiung vorliegt.
– Ein Befreiungsnachweis muss vor dem ersten Termin vorgelegt werden.
– Die Zuzahlung ist bereits vor der ersten Behandlung zu entrichten, eine Kartenzahlung ist möglich und erwünscht.

Gibt es Parkmöglichkeiten?2025-06-12T10:44:14+02:00

Ja, an den meisten Standorten stehen Ihnen kostenfreie oder kostengünstige Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Standorte für diese Dienstleistung
Gruppenfoto von Mitarbeitern des fp-Teams, die in einem engen Kreis stehen und in die Kamera lächeln.

Was uns bei f+p bewegt

Gesundheit braucht Struktur, Erfahrung und Vertrauen. Genau dafür stehen wir.

Jede Therapie hat ein Ziel. Unser Fachwissen schafft die Struktur. Zusammen mit Ihrer aktiven Mitwirkung macht das den Unterschied.

Reha ist mehr als ein Übungsplan. Es geht um Beweglichkeit, Selbstvertrauen und den Weg zurück in ein Selbst bestimmtes Leben.

Bei uns trainieren Sie nicht für den Spiegel, sondern für Ihr Leben. Mit Plan, Betreuung und einem guten Gefühl.

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Anwendungsgebiete der Handtherapie

Die Handtherapie ist ein spezialisierter Bereich der Ergotherapie und richtet sich an Menschen mit funktionellen Einschränkungen der Hand, des Handgelenks, des Unterarms oder des Ellenbogens. Sie wird bei akuten Verletzungen ebenso eingesetzt wie bei chronischen orthopädischen Erkrankungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel der Handtherapie ist es, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Belastbarkeit im Rahmen der individuellen Möglichkeiten gezielt zu fördern.
Häufige Anwendungsgebiete der Handtherapie sind Verletzungen von Sehnen, Bändern oder Knochen, beispielsweise nach Frakturen, Bandrupturen oder Sehnenverletzungen. Auch nach operativen Eingriffen an Hand oder Handgelenk, etwa bei einem Karpaltunnelsyndrom, nach Sehnenrekonstruktionen oder Gelenkoperationen, kann die Handtherapie die ärztlich vorgegebene Nachbehandlung und den schrittweisen Funktionsaufbau begleiten.

Darüber hinaus kommt die Handtherapie bei degenerativen oder entzündlichen Erkrankungen wie Arthrose, rheumatischen Beschwerden oder chronischen Überlastungssyndromen zum Einsatz. In diesen Fällen steht neben der Verbesserung der Beweglichkeit auch der Erhalt der Handfunktion und die Anpassung an alltägliche Anforderungen im Vordergrund. Die Therapie orientiert sich dabei stets an den individuellen Einschränkungen und Zielen der Menschen.

2026-08-07T11:30:27+02:00