Ergotherapie

Mehr Selbstständigkeit im Alltag

15+

Therapiezentren
im Allgäu & Oberbayern

10+

nach § 20 SGB V zertifizierte
Gesundheitsprogramme

10.000+

zufriedene
Patienten

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Therapeuten & Experten
für Ihre Gesundheit

Ergotherapie unterstützt Menschen dabei, ihren Alltag wieder selbstständig und verlässlich zu bewältigen, wenn gewohnte Tätigkeiten nicht mehr selbstverständlich gelingen. Bei f+p begleiten wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene, deren Handlungsfähigkeit durch Verletzungen, Erkrankungen oder besondere Entwicklungsverläufe eingeschränkt ist. Ziel unserer Arbeit ist es, Fähigkeiten zu fördern, zu stabilisieren oder durch geeignete Strategien zu ergänzen, damit alltägliche Anforderungen im persönlichen, schulischen oder beruflichen Umfeld wieder möglichst selbstständig gelingen.
Dabei zählt nicht allein eine Diagnose, sondern die konkrete Lebenssituation. Ergotherapeutische Behandlung setzt dort an, wo Einschränkungen im Alltag tatsächlich spürbar sind – etwa bei der Körperpflege, beim Lernen, im Berufsleben oder in der aktiven Gestaltung des täglichen Lebens. Grundlage bildet eine eine sorgfältige Befunderhebung, in der funktionelle Voraussetzungen ebenso einbezogen werden wie individuelle Ziele, Gewohnheiten und Umweltfaktoren. Darauf aufbauend entsteht eine Therapie, die strukturiert, nachvollziehbar und eng am Alltag orientiert ist.

Ergotherapie als individuelle Begleitung

Ergotherapie bedeutet, Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen gezielt zu begleiten. Kinder erhalten Unterstützung, wenn Entwicklungsprozesse nicht stabil verlaufen oder Anforderungen in Kindergarten und Schule zur Überforderung werden. Erwachsene werden begleitet, wenn Verletzungen, neurologische Erkrankungen oder chronische Beschwerden die Selbstständigkeit einschränken. Auch im höheren Lebensalter trägt Ergotherapie dazu bei, Mobilität, Handlungsspielräume und Sicherheit im Alltag zu erhalten.

Im Fokus stehen dabei immer die individuellen Stärken und Ressourcen. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Herausforderungen zu bewältigen und Tätigkeiten wieder eigenständig ausführen zu können. Fortschritte zeigen sich nicht abstrakt, sondern dort, wo Alltag wieder gelingt: beim Anziehen, Schreiben, Arbeiten, Lernen, Spielen oder im sozialen Miteinander. Ergotherapie bei f+p versteht sich als alltagsnahe Begleitung, die sich an den persönlichen Zielen und den Anforderungen im täglichen Leben orientiert.

Arbeitstherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Ergotherapie, der Menschen nach Verletzungen, Erkrankungen oder psychischen Belastungen schrittweise darauf vorbereitet, wieder in den Arbeitsalltag zurückzukehren. Durch ein strukturiertes Training körperlicher, geistiger und sozialer Fähigkeiten wird die berufliche Belastbarkeit schrittweise aufgebaut.

Die berufliche Rehabilitation kombiniert gezieltes Belastungstraining mit ergonomischen Anpassungen und kognitiver Förderung, um berufsspezifische Bewegungsabläufe zu trainieren. Für Menschen mit Handverletzungen, neurologischen Einschränkungen oder psychischen Erkrankungen kann diese Therapieform ein wichtiger Baustein auf dem Weg zurück in den Arbeitsalltag sein. Ob und in welchem Umfang eine berufliche Wiedereingliederung möglich ist, hängt von der individuellen Situation und den beteiligten Stellen ab. Die Therapie wird individuell an die beruflichen Anforderungen angepasst und berücksichtigt sowohl körperliche und mentale Aspekte der Arbeitsfähigkeit.

Für wen eignet sich Arbeitstherapie?
Die Therapie richtet sich an Menschen, die nach längerer Krankheit, Unfällen oder psychischen Belastungen wieder ins Berufsleben einsteigen möchten. Typische Patientengruppen sind Menschen mit Handverletzungen nach Arbeitsunfällen, Menschen nach neurologischen Erkrankungen, etwa einem Schlaganfall, Menschen mit anhaltenden Schmerzen im Bewegungsapparat sowie Personen mit psychischen Erkrankungen, die ihre berufliche Leistungsfähigkeit wiederaufbauen müssen.

Wie läuft eine berufliche Rehabilitation ab?
Die Therapie beginnt mit einer detaillierten Analyse der beruflichen Anforderungen und der aktuellen Leistungsfähigkeit. Darauf aufbauend werden realistische Zwischenziele definiert und ein individueller Trainingsplan erstellt. Das Training erfolgt schrittweise mit angepasster Belastung. Soweit erforderlich und mit Zustimmung der Betroffenen kann die Therapie mit Arbeitgebern, Betriebsärzten oder dem zuständigen Kostenträger abgestimmt werden.

Alltagsbezogenes Training unterstützt Menschen dabei, alltägliche Aufgaben möglichst selbstständig und sicher zu bewältigen. Dazu können Tätigkeiten wie Anziehen, Kochen, Schreiben oder der Umgang mit Hilfsmitteln gezielt geübt werden. Die Therapie orientiert sich dabei konsequent an den individuellen Bedürfnissen und Lebensumständen der Menschen.

Diese Therapieform ist besonders wertvoll für Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Parkinson, für Menschen mit orthopädischen Verletzungen nach Unfällen oder Operationen sowie für ältere Menschen mit altersbedingten Einschränkungen. Das Training findet häufig in einer an den Alltag angepassten Umgebung statt und umfasst sowohl grob- als auch feinmotorische Tätigkeiten, um eine möglichst umfassende Selbstständigkeit zu erreichen.

Welche Alltagsaktivitäten werden trainiert?
Das Spektrum reicht von grundlegenden Selbstversorgungsaufgaben wie Körperpflege, An- und Auskleiden bis hin zu komplexeren Tätigkeiten wie Essenszubereitung, Einkaufen oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Auch der sichere Umgang mit technischen Geräten, Smartphones oder Computern kann Teil des Trainings sein, da diese im modernen Alltag zunehmend wichtig sind.

Wann sollte mit alltagsbezogenem Training begonnen werden?
Wann das Training beginnen kann, richtet sich nach der Erkrankung oder Verletzung, dem Behandlungsverlauf und den ärztlichen beziehungsweise therapeutischen Vorgaben. Auch bei chronischen Erkrankungen kann alltagsbezogenes Training dazu beitragen, vorhandene Fähigkeiten im Alltag zu nutzen und passende Strategien für veränderte Anforderungen zu entwickeln.

Nach Knochenbrüchen (Frakturen) oder Sehnenverletzungen kann Ergotherapie Teil der gezielten Nachbehandlung sein, um Beweglichkeit, Kraft, Koordination und alltagsrelevante Funktionen der betroffenen Hand oder Extremität schrittweise zu fördern. Je nach Befund und ärztlichen Vorgaben können manuelle Mobilisation, Bewegungsübungen und funktionelles Training miteinander kombiniert werden, um die funktionelle Erholung zu unterstützen.

Der Therapieverlauf wird in verschiedene Phasen gegliedert, beginnend mit sanfter Mobilisation unmittelbar nach der Frakturheilung, über zunehmendes Krafttraining bis hin zur funktionellen Belastung im Alltag. Besonders bei Sehnenverletzungen ist ein kontrollierter Heilungsverlauf entscheidend, da eine zu frühe oder falsche Belastung zu Komplikationen führen kann. Ergänzend kommen häufig an Ihre persönliche Situation angepasste Schienen zum Einsatz, die das verletzte Gewebe schützen und gleichzeitig kontrollierte Bewegungen ermöglichen.

Warum ist professionelle Nachbehandlung so wichtig?
Ohne gezielte Therapie drohen nach Frakturen und Sehnenverletzungen bleibende Bewegungseinschränkungen, Kraftverlust und eine eingeschränkte Feinmotorik. Verwachsungen, Gelenkversteifungen oder eine unvollständige Sehnenheilung können die Handfunktion dauerhaft beeinträchtigen. Die ergotherapeutische Behandlung unterstützt einen kontrollierten Belastungsaufbau und orientiert sich am Heilungsverlauf sowie an den funktionellen Zielen im Alltag.

Wie lange dauert die Rehabilitation?
Die Dauer variiert je nach Schwere der Verletzung erheblich. Die Dauer der Behandlung hängt unter anderem von Art und Schwere der Verletzung, dem Heilungsverlauf, operativen Vorgaben und den persönlichen Therapiezielen ab. Deshalb lassen sich belastbare Zeitangaben erst im individuellen Verlauf treffen.

Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) und Arthritis (entzündliche Gelenkerkrankung) kann Ergotherapie dabei unterstützen, Alltagsbelastungen gelenkschonender zu gestalten, Beweglichkeit zu nutzen und geeignete Hilfsmittel oder Strategien einzusetzen. Die Therapie zielt darauf ab, die Alltagsbewältigung zu erleichtern und die Lebensqualität trotz der Erkrankung zu erhalten.

Ein wichtiger Aspekt ist das Erlernen gelenkschonender Bewegungsmuster, die die betroffenen Gelenke entlasten und dennoch eine weitgehend normale Alltagsgestaltung ermöglichen. Ergänzend werden individuelle Hilfsmittel wie speziell geformte Griffe, Öffnungshilfen oder adaptive Küchenutensilien eingesetzt, um die Belastung der Gelenke zu minimieren. Bei entzündlichen Schüben konzentriert sich die Behandlung auf schmerzlindernde Maßnahmen, während in Ruhephasen gezielt Beweglichkeit und Kraft aufgebaut werden.

Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis?
Arthrose bezeichnet degenerative Veränderungen eines Gelenks, während Arthritis eine entzündliche Gelenkerkrankung ist. Beschwerden und Verlauf können sich deutlich unterscheiden und sollten medizinisch eingeordnet werden. Für die Ergotherapie ist vor allem relevant, welche konkreten Tätigkeiten durch Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder reduzierte Belastbarkeit erschwert sind.

Welche Gelenke sind besonders betroffen?
Arthrose betrifft häufig stark belastete Gelenke wie Knie, Hüfte und die Finger-Endgelenke. Arthritis hingegen manifestiert sich typischerweise symmetrisch in den kleinen Gelenken der Hände und Füße, kann aber prinzipiell alle Gelenke befallen. Die ergotherapeutische Behandlung wird entsprechend auf die betroffenen Bereiche und deren spezifische Anforderungen im Alltag angepasst.

Schulter- und Knieprobleme entstehen häufig durch Verschleiß (Arthrose), Überlastung oder Verletzungen und werden in der Ergotherapie durch gezielte Mobilisation, funktionelle Übungen und Hilfsmittelberatung behandelt, um Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit bestmöglich zu fördern und die muskuläre Stabilität zu verbessern.

Die Therapie konzentriert sich darauf, alltagsnahe Bewegungsmuster zu optimieren und kompensatorische Fehlhaltungen zu vermeiden, die zu zusätzlichen Beschwerden führen können. Besonders nach Operationen oder bei chronischen Beschwerden trägt eine frühzeitige Therapie dazu bei, langfristige Einschränkungen zu vermeiden und die volle Funktionsfähigkeit wieder stärker zu nutzen. Ergänzend werden ergonomische Anpassungen im Alltag vorgenommen, um die betroffenen Gelenke zu schonen.

Welche Schulterprobleme werden behandelt?
Häufige Schulterprobleme umfassen das Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom), Frozen Shoulder (Schultersteife), Rotatorenmanschettenprobleme sowie postoperative Zustände nach Schulteroperationen. Die Therapie zielt darauf ab, das Bewegungsausmaß zu vergrößern, die Kraft der stabilisierenden Muskulatur aufzubauen und schmerzhafte Bewegungsmuster durch funktionell günstigere zu ersetzen.

Was wird bei Knieproblemen trainiert?
Bei Knieproblemen liegt der Fokus auf der Verbesserung der Gelenkstabilität, dem Aufbau der knieumgreifenden Muskulatur und der Optimierung von Gang- und Bewegungsmustern. Besonders nach Kreuzband- oder Meniskusoperationen ist ein systematischer Belastungsaufbau entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und eine sichere Rückkehr zu sportlichen oder beruflichen Aktivitäten zu ermöglichen.

Handtherapie ist eine spezialisierte Form der Ergotherapie für Verletzungen an Hand und Arm, die häufig Sehnen, Nerven oder Knochen betreffen und zu Bewegungseinschränkungen sowie Kraftverlust führen. Die Therapie kombiniert manuelle Mobilisation, funktionelle Bewegungsübungen und feinmotorisches Training, um die Greiffunktion und Sensibilität bestmöglich zu fördern.

Ergänzend kommen an Ihre persönliche Situation angepasste Schienen zum Einsatz, um den Heilungsverlauf zu unterstützen und eine kontrollierte Bewegungsführung zu ermöglichen. Die Handtherapie erfordert besondere Expertise, da die Hand mit ihren 27 Knochen, zahlreichen Sehnen und ihrer hochkomplexen Innervation das funktionell anspruchsvollste Organ des Bewegungsapparats darstellt. Selbst kleine Verletzungen können ohne fachgerechte Behandlung zu erheblichen funktionellen Einschränkungen führen.

Bei welchen Hand- und Armverletzungen ist Handtherapie wichtig?
Typische Indikationen sind Sehnenverletzungen (Beugesehnen, Strecksehnen), Nervenverletzungen mit Sensibilitätsstörungen, Karpaltunnelsyndrom vor oder nach Operation, Frakturen von Hand- oder Fingerknochen, Dupuytren-Kontraktur sowie komplexe Handverletzungen nach Unfällen. Auch bei rheumatischen Erkrankungen der Hand spielt Handtherapie eine wichtige Rolle.

Warum ist die Hand so komplex zu behandeln?
Die Hand vereint höchste Beweglichkeit mit Präzision und Kraft. Schon minimale Verschiebungen von Sehnen, Verwachsungen oder Sensibilitätsstörungen können die Funktion massiv beeinträchtigen. Zudem ist die Hand ständig im Einsatz, was eine Balance zwischen Schonung und frühzeitiger Mobilisation erfordert. Handtherapeuten verfügen über spezialisiertes Wissen, um diese Anforderungen passend zu meistern.

Motorisches Training in der Ergotherapie nutzt funktionelle Übungen, um Kraft, Koordination, Bewegungskontrolle und Körperwahrnehmung gezielt zu fördern. Der Ansatz kann unter anderem bei neurologischen Erkrankungen, orthopädischen Verletzungen oder Entwicklungsauffälligkeiten eingesetzt werden. Welche Inhalte geeignet sind, richtet sich nach Befund, Behandlungsziel und individueller Belastbarkeit.

Das Training unterscheidet zwischen grobmotorischen Fähigkeiten (große Bewegungen wie Gehen, Greifen, Werfen) und feinmotorischen Fähigkeiten (präzise Bewegungen wie Schreiben, Knöpfen, Werkzeuggebrauch). Je nach individueller Einschränkung wird der Fokus entsprechend angepasst. Bei neurologischen Erkrankungen steht oft die Wiedererlangung grundlegender Bewegungsmuster im Vordergrund, während bei orthopädischen Verletzungen der Kraftaufbau und die Koordination im Mittelpunkt stehen.

Wie unterscheidet sich motorisches Training von Physiotherapie?
Während die Physiotherapie primär an der Bewegungsfähigkeit einzelner Körperteile arbeitet, konzentriert sich das ergotherapeutische motorische Training auf die funktionelle Anwendung dieser Bewegungen in alltagsrelevanten Tätigkeiten. Die Therapie ist also stärker handlungsorientiert und zielt darauf ab, dass Menschen die wiedererlangten Fähigkeiten direkt in ihrem Alltag einsetzen können.

Für welche Patientengruppen ist motorisches Training besonders wichtig?
Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder motorischen Störungen profitieren ebenso wie Schlaganfallpatienten, die Bewegungsmuster neu erlernen müssen. Auch Menschen mit Parkinson-Erkrankung, Multipler Sklerose oder nach Unfällen mit neurologischen Folgen sind typische Zielgruppen. Das Training wird dabei immer an das individuelle Leistungsniveau angepasst und kontinuierlich gesteigert.

Schienenbau ist ein zentraler Bestandteil der Handtherapie, bei dem an Ihre persönliche Situation angepasste Schienen verletzte oder geschwächte Gelenke stabilisieren, Fehlstellungen korrigieren und eine kontrollierte Bewegungsführung während der Heilungsphase ermöglichen.

Die Schienen werden aus thermoplastischem Material individuell geformt und exakt an die Hand oder den Arm angepasst. Je nach Indikation können sie ruhigstellend wirken (z. B. nach Frakturen oder Sehnenoperationen) oder dynamisch sein und kontrollierte Bewegungen ermöglichen. Je nach ärztlicher Vorgabe und Heilungsverlauf können Schienen eine frühe, geschützte Mobilisation ermöglichen. Dabei geht es vor allem darum, die betroffenen Strukturen zu schützen und gleichzeitig eine angemessene Funktion zu unterstützen.

Welche Arten von Schienen gibt es?
Ruhigstellungsschienen können ein Gelenk je nach ärztlicher oder therapeutischer Vorgabe gezielt stabilisieren oder ruhigstellen, etwa nach Sehnenoperationen oder Frakturen. Lagerungsschienen positionieren die Hand oder Finger in einer therapeutisch günstigen Stellung, beispielsweise nachts bei Karpaltunnelsyndrom. Dynamische Schienen ermöglichen kontrollierte Bewegungen durch federnde Elemente und werden eingesetzt, wenn frühzeitige Mobilisation erwünscht ist, aber noch Schutz benötigt wird.

Wie lange müssen Schienen getragen werden?
Die Tragedauer und die täglichen Tragezeiten hängen von der Diagnose, dem Heilungsverlauf und den ärztlichen beziehungsweise therapeutischen Vorgaben ab. Sie werden im Verlauf regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Entscheidend ist die regelmäßige Anpassung der Schiene durch die behandelnden Therapeutinnen und Therapeuten, da sich die Anforderungen im Heilungsverlauf ändern.

Graues Logo von f+p, bestehend aus den Buchstaben f und p in einer modernen Schriftart.
Junge Frau, die ein Anmeldeformular auf einem Clipboard ausfüllt, während sie sitzt.
Terminvorbereitung

Wir möchten, dass Sie sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen. Um Ihnen den Einstieg so einfach wie möglich zu machen, haben wir hier alle wichtigen Informationen für Sie zusammengestellt. Sie erfahren, wie Sie einen Termin vereinbaren, was Sie mitbringen sollten und wie Ihre Behandlung bei uns abläuft. Unser Ziel ist es, dass Sie sich voll und ganz auf Ihre Therapie konzentrieren können – ohne offene Fragen oder Unsicherheiten.

Wie bereite ich mich auf die Therapie vor?2025-06-12T10:46:34+02:00

Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, bitten wir Sie:
– Tragen Sie bequeme Kleidung, die Bewegungsfreiheit ermöglicht.
– Bringen Sie ein Handtuch mit, das während der Behandlung genutzt werden kann.
– Tragen Sie bei den Trainingseinheiten saubere Sportschuhe (z.B. bei KGG/TRENA).
– Trinkflasche (nicht aus Glas), Wasserspender sind nicht an allen Standorten verfügbar
– Frisch geduscht und saubere Kleidungsorgen für ein angenehmes Miteinander.

1. Anamnese – Ihr erster Termin2025-04-29T09:18:26+02:00

Ihr erster Termin beginnt mit einer detaillierten Anamnese. Dabei erfassen wir Ihre Beschwerden, bisherigen Diagnosen und möglichen Vorerkrankungen. Uns ist es wichtig, nicht nur die akuten Probleme zu betrachten, sondern auch deren mögliche Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen. Gemeinsam besprechen wir Ihre individuellen Therapieziele.

Patientenaufnahmebogen – Bitte vor dem ersten Termin ausfüllen2025-06-03T15:53:22+02:00
Wie vereinbare ich einen Termin?2025-04-29T09:21:36+02:00

Wir möchten es Ihnen so einfach wie möglich machen, einen passenden Termin zu finden. Sie können Ihre Termine bequem telefonisch oder über unser Online-Terminbuchungstool anfragen. Unser Ziel ist es, eine feste Terminserie mit einem Therapeuten zu buchen, um eine kontinuierliche Betreuung sicherzustellen. Sollte es jedoch aufgrund von Krankheit oder anderen unvorhersehbaren Umständen zu einem Wechsel kommen, ist das kein Grund zur Sorge: Dank unserer digitalen Dokumentation sind alle relevanten Informationen jederzeit verfügbar.

Was ist, wenn ich Schmerzen habe?2025-04-29T09:19:39+02:00

Schmerzen sind oft ein Zeichen dafür, dass der Körper auf die Therapie reagiert. Leichte Beschwerden nach der Behandlung sind normal, jedoch sollte der Schmerz nicht anhaltend oder übermäßig stark sein. Falls Sie sich unsicher fühlen, sprechen Sie Ihren Therapeuten direkt an.

2. Befunderhebung & Behandlung2025-04-29T09:18:24+02:00

Damit wir gezielt behandeln können, führen wir spezifische Bewegungsprüfungen und Tests durch. Diese helfen uns, Funktionsstörungen zu erkennen und den bestmöglichen Behandlungsplan für Sie zu entwickeln. Ihre Therapie besteht je nach Verordnung und Zielsetzung aus aktiven Übungen, manuellen Techniken oder gerätegestütztem Training. Ihr Fortschritt wird dabei kontinuierlich überprüft und der Behandlungsplan entsprechend angepasst.

Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?2025-04-29T09:21:39+02:00

Wir wissen, dass manchmal etwas dazwischenkommen kann. Falls Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie, diesen mindestens 24 Stunden vorher abzusagen. So können wir den Termin neu vergeben und anderen Patienten eine Behandlung ermöglichen. Nicht rechtzeitig abgesagte Termine müssen wir leider in Höhe des geplanten Behandlungstermins berechnen.

Kann ich eine Begleitperson mitbringen?2025-04-29T09:19:48+02:00

Ja, wenn Sie sich beim ersten Termin wohler fühlen, können Sie eine Begleitperson mitbringen. Aus Platzgründen bitten wir jedoch darum, dies nur bei Bedarf zu tun.

3. Digitale Dokumentation – Qualität durch moderne Technologie2025-06-12T10:47:46+02:00

Wir setzen auf eine spezialisierte Software namens Phybe, die es uns ermöglicht, Ihre Behandlungen effizient zu dokumentieren. Das bedeutet für Sie:
Jeder Therapiefortschritt wird genau festgehalten und analysiert. Damit sind auch bei einem Wechsel des Therapeuten alle relevanten Informationen verfügbar. Ohne dass Sie sich wiederholt erklären müssen. So sorgen wir für eine kontinuierliche Optimierung Ihrer Therapie, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Wichtige Unterlagen für Ihren ersten Termin2025-06-26T14:58:17+02:00

– Gültige Verordnung bzw. Rezept
– Gesundheitskarte
– relevante Arztberichte

Hinweis zur Rezeptgültigkeit:
Der erste Termin eines ausgestellten Rezeptes muss bereits innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellungsdatum stattgefunden haben. Bei einem dringlichem Behandlungsbedarf beträgt die Rezeptgültigkeit 14 Tage, bei einem Entlass-Management nur 7 Tage.

Wie lange dauert eine Behandlungseinheit?2025-07-07T10:46:23+02:00

Die Standard-Behandlungszeit beträgt in der Physiotherapie 20 Minuten pro Einheit, in der Ergotherapie 30 Minuten pro Einheit. Es gibt jedoch spezielle Verordnungen für längere Behandlungszeiten, die Ihr Arzt individuell festlegt.

Rezeptgebühren & wichtige Informationen2025-06-12T10:49:00+02:00

– Alle Rezepte sind gebührenpflichtig, sofern keine Befreiung vorliegt.
– Ein Befreiungsnachweis muss vor dem ersten Termin vorgelegt werden.
– Die Zuzahlung ist bereits vor der ersten Behandlung zu entrichten, eine Kartenzahlung ist möglich und erwünscht.

Gibt es Parkmöglichkeiten?2025-06-12T10:44:14+02:00

Ja, an den meisten Standorten stehen Ihnen kostenfreie oder kostengünstige Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Standorte für diese Dienstleistung
Gruppenfoto von Mitarbeitern des fp-Teams, die in einem engen Kreis stehen und in die Kamera lächeln.

Was uns bei f+p bewegt

Gesundheit braucht Struktur, Erfahrung und Vertrauen. Genau dafür stehen wir.

Jede Therapie hat ein Ziel. Unser Fachwissen schafft die Struktur. Zusammen mit Ihrer aktiven Mitwirkung macht das den Unterschied.

Reha ist mehr als ein Übungsplan. Es geht um Beweglichkeit, Selbstvertrauen und den Weg zurück in ein Selbst bestimmtes Leben.

Bei uns trainieren Sie nicht für den Spiegel, sondern für Ihr Leben. Mit Plan, Betreuung und einem guten Gefühl.

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Ergotherapie bei f+p begleitet Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen, wenn alltägliche Tätigkeiten nicht mehr selbstverständlich gelingen. Einschränkungen durch Erkrankungen, Verletzungen oder besondere Entwicklungsverläufe wirken sich oft direkt auf Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe aus. Ergotherapie setzt genau dort an, wo Handlungen im Alltag erschwert sind, und unterstützt dabei, Fähigkeiten zu erhalten, neu aufzubauen oder sinnvoll zu kompensieren – mit dem Ziel, das tägliche Leben wieder verlässlich gestalten zu können.

Im Mittelpunkt stehen nicht abstrakte Übungen, sondern konkrete Anforderungen aus dem Alltag. Dazu zählen grundlegende Tätigkeiten wie Anziehen, Essen oder Schreiben ebenso wie komplexere Anforderungen im Beruf, in der Schule oder im sozialen Miteinander. Grundlage jeder Behandlung ist eine sorgfältige Befunderhebung, die funktionelle Voraussetzungen ebenso berücksichtigt wie persönliche Ziele und die jeweilige Lebenssituation.

Bei vielen Erwachsenen liegen orthopädische Ursachen zugrunde. Nach Frakturen, Sehnen- oder Gelenkverletzungen sowie nach operativen Eingriffen sind Beweglichkeit, Kraft und Koordination häufig eingeschränkt. Auch chronische Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis können zu Schmerzen, Steifheit und Unsicherheit in der Belastung. Ergotherapie unterstützt dabei, Bewegungsabläufe wieder funktionell und belastbar zu gestalten und alltägliche Tätigkeiten wie Greifen, Heben, Schreiben oder längeres Arbeiten schrittweise sicher in den Alltag zurückzuführen.

Auch neurologische Erkrankungen verändern die Fähigkeit, den Alltag selbstständig zu bewältigen. Nach einem Schlaganfall müssen viele grundlegende Handlungen neu erlernt oder angepasst werden. Bei Erkrankungen wie Parkinson oder Multipler Sklerose stehen häufig Bewegungsverlangsamung, Koordinationsprobleme, verminderte Belastbarkeit oder Fatigue im Vordergrund. Ergotherapie begleitet diese Prozesse alltagsnah und strukturiert mit dem Ziel, Sicherheit, Orientierung und Handlungsspielräume im täglichen Leben zu erhalten oder wieder stärker zu nutzen.

Ein wichtiger Bestandteil der Ergotherapie bei f+p ist die Begleitung von Kindern. Wenn Entwicklungsschritte nicht stabil gelingen oder Anforderungen in Kindergarten und Schule zu groß werden, kann Ergotherapie unterstützen. Entwicklungsverzögerungen, motorische Unsicherheiten, Aufmerksamkeits- oder Wahrnehmungsstörungen sowie Besonderheiten im Autismus-Spektrum beeinflussen oft nicht nur einzelne Fähigkeiten, sondern das gesamte Erleben des Kindes im Alltag. Ergotherapie schafft hier einen Rahmen, in dem Kinder ihre motorischen, sensorischen und kognitiven Fähigkeiten entwickeln und festigen können. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern hilft dabei, therapeutische Inhalte in den Alltag zu übertragen und das Kind bei mehr Sicherheit und Selbstständigkeit zu unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Handtherapie. Beschwerden an Hand, Handgelenk oder Ellenbogen – etwa nach Verletzungen, Operationen oder bei degenerativen Veränderungen – erschweren feinmotorische Tätigkeiten im Alltag und im Beruf. Ergotherapie zielt darauf ab, die Funktion der Hand schrittweise zu verbessern, Belastbarkeit aufzubauen und präzise, schmerzarme Bewegungen wieder möglich zu machen.

Die Ergotherapie bei f+p ist Teil eines interdisziplinären Behandlungskonzepts. In enger Abstimmung mit Physiotherapie, medizinischem Training und weiteren Fachbereichen werden therapeutische Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt. Das ermöglicht kontinuierliche Behandlungsverläufe, klare Zielsetzungen und entlastet Patientinnen, Menschen und Familien von zusätzlichem Koordinationsaufwand.

Ergotherapie bei f+p bedeutet, Fähigkeiten nicht isoliert zu trainieren, sondern sie im Alltag wirksam werden zu lassen. Fortschritte zeigen sich dort, wo Tätigkeiten wieder sicher, selbstständig und mit mehr Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten ausgeführt werden können – vom frühen Kindesalter bis ins hohe Erwachsenenalter.

2026-08-07T11:22:49+02:00